Erneuerbare Energie Nachrichten

Wasser als regenerative Energiequelle

Dass Wasser nicht nur zum Waschen da ist, weiß jedes Kind. Und in der Schule lernen wir alle viel über den Wasserkreislauf kennen: Verdunstung, Wind und Regen. Experten hingegen beschäftigen sich mit der Wasserkraft als Lösungsansatz im Zusammenhang mit erneuerbaren Energiequellen. Die auch Hydroenergie genannte Technik ist faktisch für die gesamte Erdbevölkerung von immenser Bedeutung, insbesondere auch in der Dritten Welt. 

Die durch Wasserkraft gewonnene Stromversorgung steht in direkter Verbindung mit Niederschlagsmengen, totographischen und geographischen Verhältnissen, die entsprechend weltweit und regional deutliche Unterschiede aufweisen. Die Umwandlung erfolgt i.d.R. über in Wasserkraftwerken eingesetzte Generatoren oder Wasserkraftmaschinen. Unterschieden wir dabei zwischen der energetischen (Umwandlung von Energie in Arbeit) und der hydrologischen (abhängig vom Wasserkreislauf) Energieaufbereitung.

Ist Wasserkraftnutzung ökologisch sinnvoll?

Betrachtet man den Grundstoff Wasser für sich alleine, kann man die Frage nur bejahen. Allerdings ist der Bau von Wasserkraftwerken nur mit teilweise erheblichen Eingriffen in die Natur zu realisieren, wie es am Beispiel des chinesischen Drei-Schluchten-Damms am Jangtsekiang mehr als deutlich wurde. Hier dürften die Eingriffe in die Ökosysteme das Maß der Vernunft überschritten haben.

Fachleute und Kritiker diskutieren eifrig über die Alternative, kleine Wasserkraftwerke zu bauen und dabei die neuestens Standards zu beachten und, wo möglich, ökologisch sinnvolle Ressourcen einzuplanen, beispielsweise Fischaufstiege. Fraglich bleibt dennoch, ob die damit verbundenen kumulativen Eingriff in die Ökosysteme auszuräumen sind oder zumindest verringert werden.

Die Vorteile überwiegen

Da Wasser nicht verbraucht, sondern nur genutzt wird, zählt das nasse Element zu den regenerativen Rohstoffen, durch dessen Nutzung sich die fossilen Energieressourcen der Erde schonen lassen. Gegeben ist weiterhin die CO2-Neutralität, Wasserkraftwerke können am Ende der festgelegten Betriebsdauer größtenteils recycelt werden. Die mit dem Kraftwerk verbundenen Speicherseen dienen i.d.R. auch als wichtige Trinkwasserreservate.

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