Erneuerbare Energie Nachrichten

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Deepwater Horizon: Der ökologische Super-Gau

Als im April die Bohrplattform Deepwater Horizon des Betreibers Transocean in Brand geriet, explodierte und sank, war selbst den Managern des verantwortlichen Ölkonzerns BP schnell klar, dass sich das Szenario wahrscheinlich zur schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der Ölförderung und seit der Havarie der Exxon Valdez 1989 auswachsen würde.
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Geschrieben von Timo Essner, 21. Jul 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


Ölpest erreicht nun auch die Küste von Mississippi – die Kosten für BP steigen stetig

Knapp 9 Wochen nach der Explosion auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ des britischen Ölkonzerns BP, dringt das aus dem lecken Bohrloch austretende Öl immer weiter vor. Jetzt hat es offensichtlich bereits die Küsten des US-Bundesstaates Mississippi erreicht. Der Kampf gegen das sich ausbreitende Öl nimmt so immer größere Ausmaße an und verschlingt mittlerweile täglich über 100 Millionen US-Dollar. Insgesamt hat BP bisher 2,65 Milliarden US-Dollar für die Säuberung  der Strände und Schadensersatzzahlungen ausgegeben.

Zumindest eine gute Nachricht lässt sich vom Golf von Mexiko jedoch vermelden. Die Befürchtung, dass  der Tropensturm „Alex“ die Arbeiten zur Eindämmung der Ölpest behindern oder sogar ganz zum Erliegen kommen lassen könnte, scheint sich nicht zu bestätigen. Dieser zog in sicherem Abstand zum betroffenen Gebiet über das Meer nach Mexiko. Dass der Sturm kurzfristig noch die Richtung ändert, kann allerdings nicht ganz ausgeschlossen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von admin, 29. Jun 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, 1 Kommentar


Auffangtrichter konnte neu installiert werden – Öl fließt nicht mehr ungehindert ins Meer

Nach dem herben Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko, gibt es jetzt wieder Positives zu vermelden. Der Ölauffangtrichter an dem lecken Bohrloch, der nach einem Zusammenstoß mit einem Unterwasserroboter über mehrere Stunden entfernt werden musste, konnte wieder erfolgreich installiert werden. Über einige Stunden hinweg konnte das Öl jedoch wieder ungehindert in den Golf von Mexiko fließen.

Pro Tag fängt der Trichter rund 25.000 Barrel Öl (etwa 4 Millionen Liter) ab, die dann in Frachter an der Meeresoberfläche gepumpt werden. Dennoch fließt der größte Teil des austretenden Öls weiterhin ins Meer. Durch die immensen Ölmengen, die frei ins Meer gelangen können, steht nicht nur die Existenz von Fischern und von der Tourismusbranche auf dem Spiel, sondern auch das empfindliche Ökosystem rund um den Golf von Mexiko wird nachhaltig geschädigt. Schon jetzt sorgt das, nach dem Sinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ des britischen Konzerns BP, entstandene Leck für die größte Umweltkatastrophe in der US-Geschichte. Bis das Leck endgültig gestopft werden kann werden noch Monate vergehen und viele weitere Millionen Liter Öl ins Meer fließen. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von admin, 26. Jun 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, 1 Kommentar


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