Naturschutzbund Hessen (Nabu) bekennt sich klar zu einem Ausbau der regenerativen Energien
… mahnt aber auch zu einer naturverträglichen Planung
In seinem neuen Positionspapier bekennt sich der Naturschutzbund Hessen (Nabu) klar zu den regenerativen Energien. Der Landesgeschäftsführer des Nabu Hessen, Hartmut Mai, sagte dazu: „Der Erhalt der biologischen Vielfalt und der Ausbau erneuerbarer Energien sind gleichrangige Ziele einer nachhaltigen Entwicklung Hessens.“ Gerade die Errichtung neuer Windkraftanlagen hält Mai für unabdingbar, um das Ziel, den Anteil der regenerativen Energien bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern, zu erreichen. Dazu sei eine Verdoppelung oder sogar eine Verdreifachung der bislang 600 hessischen Windkraftanlagen nötig. Um einen unkontrollierten Ausbau der Anlagen zu verhindern, forderte Mai jedoch eine genaue Regelung welche Flächen aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht in Frage kommen: „Wir brauchen daher unbedingt eine landesweit einheitliche Planung, damit es keinen ungeregelten Ausbau der Windenergie mehr gibt.“
Für Mai dürfen diverse Flächen Hessens keinesfalls für den Bau neuer Windkraftanlagen dienen: „Dazu gehören neben den Naturschutzgebieten, dem Nationalpark Kellerwald-Edersee und Vogelschutzgebieten mit einer Größe von weniger als 10 000 Hektar auch die landesweit bedeutsamen Zugkorridore von Vögeln.“
Autor: admin am 23. Aug 2010 04:50, Rubrik: Aktuelle News,
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