Bundestag beschließt Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung
Bereits seit längerem sorgt die im Rahmen des EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) beschlossene Einspeisevergütung für Ökostrom für heftige Diskussionen. Während Befürworter die immensen Investitionen in erneuerbare Energien betonen, die durch das EEG, das die Erzeugung von Ökostrom auch für größere Anbieter profitabel macht, ermöglicht wurden, halten Kritiker des Gesetzes die hohen Förderungen nicht für markttauglich. Besonders bei dem durch Solarenergie erzeugten Strom, schieden sich bis jetzt die Geister.
Jetzt hat der Bundestag eine Kürzung der Einspeisevergütung des durch Photovoltaik gewonnen Stroms zwischen 11 Prozent für Solarparks und 16 Prozent für Solar-Dachanlagen beschlossen, um den um rund 30 Prozent gefallenen Marktpreisen entgegenzuwirken. Das Bundesumweltministerium ließ in einer Pressemitteilung verlautbaren: „Die vorgeschlagenen Absenkungen sind angemessen. Mit einem erweiterten finanziellen Anreiz, Solarstrom selbst zu nutzen, werden technische Innovationen ausgelöst“. Denn genau das will die Novelle des EEG erreichen. Wer Solarstrom selbst verbraucht, der gewinnt zukünftig bis zu 8 Cent pro Kilowattstunde.
Bundesumweltminister Röttgen sagte dazu: „Die Novelle reagiert auf die Preissenkungen, die mit der Markteinführung und der Massenproduktion verbunden sind. Wir nehmen damit die notwendigen Korrekturen vor, um die Vergütung auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren, die Kosten für die Stromverbraucher zu begrenzen und trotzdem den Anteil des Solarstroms weiter zu erhöhen“.
Die Neuerungen werden auch dem Gewerbe nutzen, denn die Regelung wird auch auf Anlagen bis 500 Kilowatt ausgedehnt, was etwa dem hundertfachen einer Dachanlage eines Einfamilienhauses entspricht. Freiflächenanlagen können entgegen der bisherigen Regelungen jetzt auch nach dem 1. Januar 2015 gefördert werden.
Quellen:
http://www.solarportal24.de/nachrichten_33792_kuerzung_der_photovoltaik-foerderung_im_bundestag_beschlossen.html
http://www.solarserver.de/news/news-12669.html
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/wie-viel-darf-der-nutzen-kosten/
Autor: admin am 13. Mai 2010 10:58, Rubrik: Aktuelle News, Solarenergie,
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Hi,
auch nach dem 1. Juli lohnt die Anschaffung einer PV Anlage.
Grüße
Frank