Erneuerbare Energie Nachrichten

Ist Solarstrom noch zeitgemäß?

Die Schonfrist für herkömmliche Energieträger läuft mehr und mehr ab. Längst haben sich die Verantwortlichen darauf geeinigt, langfristig auf Atomenergie und Kohlekraftwerke zu verzichten. Kein Wunder, das die erneuerbare Energie auf dem Vormarsch sind und das nicht erst seit gestern, sondern bereits seit einigen Jahren. Trotzdem können Verbraucher immer noch davon profitieren, wenn sie sich beispielsweise für eine eigene Solaranlage auf dem Dach entscheiden und so ihren Strom ganz einfach selbst herstellen.

Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach. Die Größe der Anlage ist dem Bedarf des Hauses angepasst. Mittlerweile ist es durch spezielle Speichermedien außerdem möglich, das komplette Haus auch dann mit Energie zu versorgen wenn die Sonne nicht scheint, also in der Nacht oder an Regentagen. Grundsätzlich produziert eine Solarstromanlage so viel Energie, dass diese selbst für einige Häuser in der Nachbarschaft noch ausreicht und problemlos ins öffentliche Netz eingespeist werden kann. Insgesamt lässt sich dadurch also nicht nur Geld sparen, sondern sogar einnehmen. Nach rund 10 Jahren sollen sich so die Ausgaben für diese Anlagen bezahlt gemacht haben, rechnen die Experten vor. Wie viel das bringen kann, zeigt ein einfaches Beispiel.

Rechnen lohnt sich

Eine Familie mit zwei Kindern kann mit einer Solarstromanlage pro Jahr im Durchschnitt 5.700 kWh Strom produzieren. Davon verbraucht sie selbst etwa 1.880 kWh, also rund 33 Prozent. Allein dadurch sparen Sie 545 Euro pro Jahr ein, wenn man von einem durchschnittlichen Strompreis in Höhe von 0,29 Euro für jede kWh ausgeht. Der zusätzlich produzierte Strom geht hierbei allerdings nicht verloren, er kann das öffentliche Netz eingespeist werden. Dadurch erlangen Hausbesitzer eine Einspeisevergütung. Die beträgt in diesem Rechenbeispiel etwa 470 Euro.

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Bildquelle: www.solarworld.de

Hinzu kommt der Vorteil, dass die Anschaffung der Solaranlagen nicht etwa ganz allein aus eigener Tasche bezahlt wird, sondern der Staat etwas dazu bei gibt. Das war vor einigen Jahren noch deutlich mehr, zwischen sind die Pauschalen gesunken, können sich aber immer noch bezahlt machen. Es ist empfehlenswert, vor der Anschaffung einer solchen Anlage von namhaften Herstellern wir SolarWorld eine entsprechende Beratung durchführen zu lassen, denn die Energieexperten können einem genau durchrechnen, welche Form der Anlage sich für das eigene Haus rentiert. Einen solchen Service bietet zum Beispiel Vertragspartner der Solarstromanlagen an. Die vorherige Beratung und Begehung vor Ort ist nämlich Grundlage für den späteren Einbau.

Autarke Energieversorgung wollen Verbraucher nicht missen

Manche Kritiker mögen sich da die Frage stellen, inwieweit ist eine Solaranlage in diesen Breitengraden überhaupt sinnvoll? Schließlich scheint hier nur bedingt die Sonne und gerade in den Wintermonaten ist es doch bedeckt und früh dunkel. Würde es dann nicht mehr Sinn machen, auf andere alternative Energiemethoden wie Windkraft oder Wasserkraft auszuweichen?

Beide Methoden sind zwar effizient und werden in vielen Teilen Deutschlands auch heute schon genutzt, doch sie sind längst nicht überall verfügbar. Außerdem benötigen Solaranlagen weit weniger direkte Sonneneinstrahlung, wie viele sich das denken, um autark arbeiten zu können und für eine komplette Energieversorgung zu garantieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Anlage tatsächlich nur auf dem eigenen Haus steht und in erster Linie für die eigene Versorgung zuständig ist, das macht unabhängig und wird allein deswegen von den Kunden geschätzt.

Bildquelle: www.solarworld.de

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Autor: admin am 4. Dez 2015 11:17, Rubrik: Solarenergie,
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