Geoengineering, Teil Vier: Marketing für Massen
Liebe Leser, im vierten Teil unserer Reihe Geoengineering werden wir uns der Vermarktung der Ideen durch die entsprechenden Stellen widmen, natürlich vor allem mit Blick auf die vorgestellten Technologien aus den vorherigen Artikeln der Reihe Geoengineering.
Obwohl es schwierig ist, entsprechende Strategiepapiere einzusehen, sind die grundlegenden Schritte zur Umsetzung einer Idee nahezu immer identisch und wurden in den Bereichen Marketing und Kommunikation bereits hinlänglich erforscht.
Teil 4: Marketing für Massen
Dabei gilt es grundsätzlich, die Begriffe richtig zu trennen: Werbung ist lediglich die Botschaft, Marketing dagegen umfasst die Strategie. Der Unterschied ist, dass eine Strategie auch ohne Werbung auskommen kann: Ein Brandstifter macht sich vielleicht einen genauen Plan von der Vorbereitung bis zur Durchführung der Tat; wenn er es ernst meint, wird er den Plan aber nicht unbedingt herumerzählen.
Effektives Marketing: Triple-A und Gen-Tech
Ähnlich verhält es sich mit anderen Bereichen, die von Einkommen aus Werbung unabhängig sind, weil man bereits über entsprechende Summen zur Durchführung der Strategie verfügt oder weil Werbung für die Sache eher kontraproduktiv wäre: So geschehen bei den sogenannten AAA-Zertifikaten im Auftakt der Finanzkrise – niemand hätte diese Anlagen gekauft, wäre die wahre Qualität vorher bekannt gewesen.
Ganz ähnlich geschieht es übrigens derzeit mit der Einführung von genetisch veränderten Organismen: Während die öffentliche Diskussion sukzessive mit Beschwichtigungen seitens Industrie und Politiker klein gehalten wird, wurden unterdessen im gesamten Bundesgebiet weit über tausend sogenannter Testfelder angelegt, die nachweislich die Umgebung mit genmanipulierten Ablegern verseucht.
Massensuggestion: Beispiel UFO
Wir wollen uns nicht zu weit vorwagen, aber dies eingangs als Randinformation:
Als die US-Amerikaner in den 1940er und 1950er Jahren mit dem sogenannten UFO-Phänomen konfrontiert wurden, erforschten die Airforce und Navy die Berichte und Vorkommnisse anfangs ganz genau – vor allem, weil sich tatsächlich und ganz objektiv unidentifizierbare Lichter und Flugobjekte über den USA regelrecht tummelten und die offiziellen Stellen befürchteten, die Russen könnten etwas damit zu tun haben.
Hier gilt es zu betonen, dass die Abkürzung „UFO“ nicht mit „Außerirdische“ gleichzusetzen ist, sondern schlichtweg ein unidentifizierbares fliegendes Objekt bezeichnet – das kann auch Nachbars selbstgebastelter Drachen sein, wenn dieser entsprechend groß und aus Metall konstruiert ist, und der Flug nicht bei der Luftfahrtsbehörde angemeldet wurde.
Nach rund zehn Jahren ergebnisloser Forschung hatten die Offiziellen zwar auch keine Antworten bekommen, die Bevölkerung hatte sich aber unterdessen einer regelrechten UFO-Hysterie hingegeben und man befürchtete eine Massenpanik ähnlich der, die durch H. G. Wells’ Radiohörspiel „War of the Worlds“ 1938 ausgelöst wurde: Noch Monate später hielten sich verängstigte Menschen in den Wäldern versteckt.
Daher entschied man sich Anfang der 1950er Jahre dazu, Dr. Alan Haynek vom Northwest Center for Astronomical Researches einzusetzen, um die UFO-Theorie lächerlich zu machen. Aus dieser Zeit stammen übrigens die berühmten Men in Black, Special Agents der Navy, die in den 1950er Jahren im Land herumfuhren, Augenzeugen von unerklärlichen Phänomenen aufsuchten und ihnen dann erklärten, Wetterballons oder aufsteigende Sumpfgase hätten die Irrlichter hervorgerufen.
Interessant daran ist in diesem Fall die Strategie: Haynek suchte sich aus den gemeldeten Beobachtungen ausschließlich die aus entlegenen ländlichen Gebiete heraus; Berichte von Personengruppen, die ein öffentliches Vertrauen genossen, wurden dagegen völlig ausgelassen: darunter Polizisten, Piloten ziviler als auch militärischer Flugzeuge, vereinzelte NASA-Mitarbeiter und Astronauten – und mit Ronald Reagan und Jimmy Carter sogar zwei US-Präsidenten .
Die sogenannten Hickeys wurden dann mit gezielten Fangfragen vor laufender Kamera aufs Glatteis geführt und schnell wurde aus normalen Menschen, die schlichtweg ein unerklärliches Lichtphänomen beobachtet und dies als brave Bürger den Behörden gemeldet hatten, das Bild von leichtgläubigen Hinterwäldlern, die von kleinen grünen Männchen phantasierten.
Mit Formulierungen wie „Jedes Schulkind weiß …“ und „Wie wir alle wissen …“ wurden eingängige Erklärungen stetig wiederholt und Kritiker als Spinner, Homosexuelle oder Kommunisten diffamiert*.
Das Marketing des Krieges: Informationskontrolle
Diese Strategie war auch im Auftakt des Irak-Krieges durchaus erfolgreich: Obwohl die Vorwürfe der Bush-Regierung gegen den Irak bis heute nicht nachgewiesen werden können, war die Kommunikationsstrategie ebenso klar erkennbar wie polarisierend: die drei Hauptargumente – Saddam Hussein unterstütze Al Qaida, sei für den 11. September verantwortlich und habe heimlich verbotene Massenvernichtungswaffen gesammelt – wurden gebetsmühlenartig wiederholt, Kritiker entweder als Verschwörer oder unpatriotisch gebrandmarkt und damit weitestgehend mundtot gemacht.
In diesem Fall bedurfte die Kommunikations-Strategie einer ganzen Menge Werbung – wie so oft, wenn das Produkt im Kern ein fauler Apfel ist. Also griff man auf das altbewährte Mittel der Informationskontrolle zurück – eine der wenigen, aber wesentlichen Lehren, die das Pentagon aus dem Vietnam-Desaster gezogen hatte: Die sogenannten Anchor Men, die Meinungsmacher der us-amerikanischen News-Kanäle, waren ein wesentliches Werkzeug, um eine Polarisierung des Volkes aus gleichgeschalteten Bush-Anhängern und Irakkriegs-Befürwortern auf der einen Seite und Anti-Amerikanern und Verschwörungs-Spinnern auf der anderen Seite zu erreichen.
Der amerikanische Politikwissenschaftler Leo Strauss nannte dies den „Myth of the Nation“: Ein so großes Land wie die USA könne man nur im Kampf gegen einen Feind von außen vereinen – je fremdartiger und böser, desto besser könne man das Feindbild der Öffentlichkeit vermitteln. Interessanterweise war Strauss der Doktorvater von politischen Größen wie Paul Wolfowitz, Dick Cheney, George Bush sr. und anderen neokonservativen Republikanern, die während dem 11. September und den Kriegen im Irak und Afghanistan die Zügel in der Hand hielten – ein Schuft, wer Böses dabei denkt.
In nicht ganz so krassem Umfang wird auch in Deutschland die Informationskontrolle und eine gezielte PR-Strategie im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Einsatz betrieben. Und obwohl es als eine allgemein bekannte Tatsache gilt, dass die Politik im wachsenden Umfang auf die Hilfe von PR-Fachleuten und Marketing-Strategen zurückgreift, ist es doch schön, es schriftlich zu haben:
Unter der Hauptadresse für Whistleblower im Web wikileaks.org findet sich ein interessantes Memorandum der CIA Red Cell, wie man in Deutschland und Frankreich den Rückhalt in der Bevölkerung angesichts einer militärischen Katastrophe in Kundus generieren könnte (den Link zum Artikel finden Sie in der Quellenangabe am Ende des Artikels). Besonders apart: Der Absatz mit dem Titel „Public Apathy Enables Leaders To Ignore Voters“ (auf Deutsch soviel wie: „durch die fehlende Anteilnahme im Volk kann die Politik Wähler ignorieren“) – eine Analyse, die besonders im Heimatland der Politikverdrossenheit mit hoher Wahrscheinlichkeit greifen wird.
Exkurs: Der Unsinn über „Verschwörungen“
Um gleich mit dem Mythos aufzuräumen, möchte ich an dieser Stelle unterstreichen: Man kann in den seltensten Fällen von einer ominösen Verschwörung „nach dem Lehrbuch“ sprechen, also der Szenerie von Männern mit Schlapphüten in abgedunkelten Zimmern, die an der Weltherrschaft schmieden. Der Begriff „Verschwörung“ stammt vom lateinischen conspirare – zusammen leben oder zusammen atmen. Das bedeutet lediglich, dass sich Personen mit gleichen Interessen zusammentun, um auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Dass dadurch manchmal eine andere Personengruppe benachteiligt wird, liegt in der Natur der Sache. Je größer die gesammelte Macht der Gruppe – sei es politisch oder finanziell – desto größer ist dabei oft der Schaden für andere. Genau genommen ist also jede politische Partei, jeder Handelskonzern und jedes sonstige Unternehmen per definitionem bereits eine „Verschwörung“. Die Milch ist nämlich bei Aldi nicht so billig, weil die Milchbauern gerne bei der Produktion draufzahlen – sie kommen einfach nicht gegen die gesammelte Macht der Konzerne an.
In der Marktwirtschaft kann es prinzipiell eigentlich keine Verschwörung geben, da man von offenem Marktgebaren ausgeht – dadurch wurde es überhaupt erst notwendig, ein Patentrecht ins Leben zu rufen. Alles, außer dem geistigen Eigentum ist in der Marktwirtschaft – zumindest theoretisch – vollständig frei verfügbar. In Deutschland haben wir diesen Zustand etwa seit 1950, in den USA schon etwa seit den 1930er Jahren. Versuchen Sie jedoch heute einmal, in China eine Fabrik einfach so zu betreten. Durch allgemein übliche Schlägertrupps ist das regelrecht lebensgefährlich: Da China den Schutz des geistigen Eigentums nicht anerkennt, sichern die Unternehmen sich auf diese Weise vor Industriespionage.
Teilweise sind die Strategien aufgrund gewisser Gesetze sogar in entsprechenden Publikationen offen dargelegt und werden auf genaue Nachfrage bei den entsprechenden Institutionen gar bestätigt. In den USA wurde mit dem Freedom of Information Act 1998 öffentlich bekannt, was Verschwörungstheoretiker bis dahin über 50 Jahre lang gewusst hatten: Dass der Angriff auf Pearl Harbor dem Verteidigungsministerium bereits rund zwei Wochen im voraus bekannt war, da man erfolgreich den Code der Japaner geknackt hatte, der Angriff jedoch entsprechend viel Rückhalt in der Bevölkerung für eine Teilnahme am Zweiten Weltkrieg versprach.
Wer in Deutschland auf der Grundlage des Verbraucherschutzinformationsgesetzes bei der Bundesregierung eine Stellungnahme zur Gentechnik, dem tatsächlichen Status der Asse oder die Macht der Energiekonzerne stellt, wird auch hier tatsächlich Antwort bekommen. Es kann allerdings etwas dauern.
Product, Price, Place, Promotion
Zurück zum Marketing: Hier steht am Anfang stets die Frage des richtigen Strategie-Mix aus Produkt, Preis per Einheit, Platzierung am Markt und der Vermarktung oder anders ausgedrückt: „Was wollen wir womit erreichen und wieviel kostet uns das?“.
Die Betonung liegt auf Mix, denn je nach Produkt kann die Strategie ganz unterschiedlich ausfallen: Hatte Apple seinen iPod noch teuer und aufwändig vertrieben, verkauft sich das iPad über virales Marketing – besser bekannt als Mund-zu-Mund-Propaganda – fast von allein. An dieser Stelle kommt das Marketing des Krieges ins Spiel, das sich vom konventionellen marktwirtschaftlichen Marketing in zwei wesentlichen Punkten unterscheidet: Die Durchführung ist in der Regel festgesetzt und nur eine Frage der Zeit, und die Kostenfrage ist oft unwichtig; Militäretats übersteigen normalerweise den Businessplan einer Produktentwicklung um Längen.
Das Marketing des Krieges verfolgt eine andere Strategie, die eine gezielte Kommunikationspsychologie umfasst: Vorbereitung, Provokation, Konflikt. Die Vorbereitung wird in der Regel geheim gehalten aber nicht minder intensiv festgelegt, wie die Einführung eines neuen Produktes. In der Provokation liegt auch die öffentliche Diskussion, in der Regel die gleichzeitige Präsentation von Problem, Feindbild und einfacher Lösung – aktuell gut am Beispiel Iran erkennbar, während der Konflikt analog zur Produktimplementierung in der Marktwirtschaft steht.
Hauptartikel: Das Marketing des Geoengineering
In puncto Geoengineering steht am Anfang der Antwort die Informationskontrolle: Denn kaum ein Mensch wäre beispielsweise damit einverstanden, dass als allgemein giftig bekannte Fremdstoffe im Umfang von mehreren hundert Tonnen weltweit in die Atemluft freigesetzt werden, um das Wetter zu beeinflussen (siehe Teil 1: Global Dimming) – vor allem da der Erfolgsquotient relativ gering und die Gefahren unberechenbar sind.
Die Chemtrail-Verschwörung
Wie wir alle wissen ist die Geschichte von Chemtrails eine Theorie von Verschwörungsspinnern. Diese Ansammlung von Freaks, Hinterwäldlern und Kommunisten verzeichnet weltweit ein erstaunliches Wachstum von Anhängern, besonders, da die Beweisaufnahme relativ einfach ist: Denn die sogenannten Chemtrails – eine Wortschöpfung aus contrails (Kondensstreifen) und chemicals (Chemikalien) – bleiben je nach Wetterlage einige Stunden am Himmel und verteilen sich nur sehr langsam. Reiner Wasserdampf dagegen verflüchtigt sich in der Regel innerhalb weniger Sekunden oder Minuten.
Das lässt sich daheim mit einem einfachen Experiment nachvollziehen: Stellen Sie eine Tasse mit kochendem Wasser in ihren Kühlschrank – der Wasserdampf ist deutlich sichtbar, verflüchtigt sich aber innerhalb von Sekunden.
Interessanterweise tauchten erste Berichte von veränderten Kondensstreifen auf, als die britische und die us-amerikanische Luftwaffe begannen, die Beimischung von chemischen Substanzen im Flugzeugtreibstoff erforschten, um die Bewegung von Truppen unter dichten künstlichen Wolken zu verbergen. Als etwa 1962 die ersten Testflüge ziviler Natur im Rahmen der „Operation Cumulus“, „Storm Fury“ und weiterer zur Wetterbeeinflussung starteten, wurden in den entsprechenden Regionen neben verheerenden Wettererscheinungen (1962: drei Tage Dauerregen, 35 Tote durch Überschwemmungen im englischen Devon) auch völlig neue, merkwürdige Wolkenbilder und teilweise auffällig häufig auftretende akute Atemwegserkrankungen, geradezu epidemisch auftretende Kopf- und Halsschmerzen sowie Verdauungsbeschwerden in ganzen Landstrichen verzeichnet:
Krank durch Chemtrails
So berichteten Ärzte in Fachpublikationen seit Mitte der Achtziger Jahre von unbekannten Bakterien und Pilzsporen, die plötzlich regelrecht vom Himmel regneten: Die kanadische Consumer Health Organization berichtete 1999 von sogenanntem Mycoplasma – Pilzsporen, die in einer gallertartigen Masse geschützt die Eigenschaften von Gefrierkeimen aufweisen, us-amerikanische Ärzteverbände meldeten immer wieder eine unerklärliche, temporäre Erkrankung durch Bakterien in bestimmten Gebieten; mittlerweile wissen die Ärzte, dass die Beschwerden nach etwa drei Monaten nachlassen, eine Erklärung finden sie lediglich in der Koinzidenz der Krankheitsbilder mit dem Versprühen der konsistenten Kondensstreifen durch Flugzeuge.
Die zuständigen Behörden reagierten dabei über 30 Jahre lang alle gleich, unabhängig davon, ob es sich um die us-amerikanische, britische, französische oder deutsche Ministerien, Politiker oder Luftfahrtsbehörden handelte: Hamwa net, jibbet net – alles Verschwörungstheorie.
Die Spinner und Hinterwäldler sind übrigens erstaunlich oft Ärzte, Anwälte, Piloten, Flugzeugtechniker und Angestellte von Firmen, die entsprechende Zusätze für die Luftfahrtindustrie produzieren.
Phase Zwei: Provokation, Kommunikation und Diskussion
Mit der plötzlichen Provokation einer öffentlichen Diskussion um das Thema Geoengineering und Wetterbeeinflussung, etwa durch die Einbringung von Chemikalien wie Schwefelsäure oder Silberiodid, als die Lösung auf alle Klimasorgen und der reihenweise Veröffentlichung von wissenschaftlichen Dissertationen über die besten Methoden und Substanzen in den Jahren 2008 / 2009, ist die Verschwörungstheorie „Chemtrails“ mit einem Mal ein hochoffizieller Fakt und erhält den wissenschaftlichen Segen als mögliche Rettung des globalen Klimas.
Gleichzeitig werden mit der angezettelten Diskussion zwei wichtige psychologische Grundlagen geschaffen: Die Politiker können eine Lösung auf ein großes Problem präsentieren und somit eventuelle Zweifel im Keim ersticken – alles rein wissenschaftlich und verlässlich und vor allem sicher. Gleichzeitig wird Kritik an der Methode als das hinnehmbare geringere Übel abgetan: Schließlich geht es doch darum, unseren Planeten zu retten. Wollen Sie etwa den Planet zerstören?
Der Rückhalt aus der Wissenschaft wird dabei gern als Feigenblatt genutzt, selten ist jedoch die Unabhängigkeit der Gutachter oder gar die Gutachten selbst glaubhaft – Gorleben lässt grüßen. Eine intensive Zusammenarbeit aus Forschung, Politik und der Wirtschaft auf höchster Machtebene ist ebenfalls nicht immer ein Segen für die Allgemeinheit – das Beispiel der Universität Rostock ist ein deutliches Warnsignal, wie schnell marode Hochschulen zum willfährigen Diener finanzstarker Akteure am Markt mit zweifelhaften Zielen. Es sollte mindestens nachdenklich stimmen, wenn ein Unternehmen wie Monsanto eine komplette Universität mitsamt dem Freibrief der „unabhängigen Forschung“ übernimmt.
Die Kosten und wer sie zahlt
Geoengineering ist seit etwa einem Jahr ein Thema in der breiten Bevölkerung und das hat einige wesentliche Ursachen. Erstens, weil nach über 30 Jahren weltweiter Feldversuche entsprechend Erfahrungen gesammelt werden konnten, um die Technologie des sogenannten Welsbach-Patents nun gezielt in die Beta-Testphase zu heben. Dadurch werden die Maßnahmen – etwas die Verbreitung von Chemikalien in der Atmosphäre – deutlich vermehrt, was einerseits mehr öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen, andererseits höhere Kosten verursachen wird.
Mit der „Flucht nach vorn“ und der Einführung einer öffentlichen Diskussion der Vor- und Nachteile von Geoengineering wird die Bevölkerung also nicht nach ihrer Meinung gefragt, sondern schlichtweg davon in Kenntnis gesetzt, was bald kommen wird und dass für die Kosten der Rettung des Planeten und allen Lebens darauf eine besondere Steuer erhoben werden muss.
Mit den CO2-Zertifikaten ist die Steuer bereits implementiert und die Atmosphäre faktisch zu einer Handelsware erklärt worden. Die Einführung von Umweltzonen in den Stadtgebieten ist zwar angesichts von Smog und Abgasen eine sinnvolle Sache, doch das Problem besteht bereits seit über zwanzig Jahren. Die zeitnahe Einführung von CO2-Zertifikaten, Umweltplaketten und Energiepässe für Häuser ist nicht nur auffällig, sondern die gezielte Besteuerung jedes Bürgers weltweit für – Atemluft.
Das Timing für die Umsetzung des Geoengineering muss angesichts der globalen Diskussion und ständiger Horrormeldungen zum Klima als gut gewählt bezeichnet werden, wie so oft stellt sich hier allerdings auch die Frage um die Henne und das Ei.
Was kommen wird, ist allerdings klar: Da die Ausbringung von chemischen Substanzen in die Atmosphäre mit Hilfe von Flugzeugen relativ am günstigsten ist, einen einigermaßen kontrollierbaren Effekt der Abschirmung von Sonneneinstrahlung auf den Planeten erzeugt und der Ausstoß der Chemtrails durch den zivilen Luftverkehr bequem und sozusagen nebenbei über den ganzen Planeten verteilt wird.
Dass dadurch eine weltweit wachsende Zahl von Atemwegserkrankungen, Allergien und Krebsfälle zu erwarten ist, beweisen die zahlreichen Berichte von Ärzteverbänden in den USA, Großbritannien und Deutschland sowie Forschungen durch unzählige Privatpersonen.
Dass durch eine globale Einflussnahme auf das Wetter auch das globale Klima beeinflusst wird und die Wahrscheinlichkeit eines Klimakollapses größer ist als positive Ergebnisse, davor warnen Meteorologen, Klimaforscher und Umweltschutzorganisationen bereits seit den zarten Flugversuchen mit Silberiodid zur Wolkenimpfung.
Fraglich ist nur, wieviel wir am Ende dafür bezahlen müssen.
Sehen Sie dazu auch:
„Von Klimawandel, Geisterwolken und Chemtrails“ – eine Dokumentation
* Ethische Stellungnahme
Geneigter Leser, wir möchten an dieser Stelle unterstreichen, dass mit dieser Formulierung keine der genannten Gruppen in irgendeiner Weise herabgewürdigt werden sollen. Viele Redakteure von Energieblog24.de sind mit Spinnern befreundet, lesen kommunistische Manifeste und gehen gelegentlich homosexuell essen.
Quellen:
Artikel der Santa Clara University zum Marketing des Irak-Krieges
http://www.scu.edu/ethics/publications/ethicalperspectives/marketing.html
Veröffentlichung auf Wikileaks: Marketing des Afghanistan-Feldzuges in Deutschland
http://wikileaks.org/wiki/CIA_report_into_shoring_up_Afghan_war_support_in_Western_Europe,_11_Mar_2010
Wohl dokumentierte Biografie zu Leo Strauss
http://cato1.tripod.com/strauss-bio.htm
Der Einfluss von Leo Strauss auf die heutige Politik
http://97.74.65.51/readArticle.aspx?ARTID=24239
Chronologie der Chemtrail-Strategie
http://www.chemtrails911.com/docs/00_2008/Chemtrails%20Timeline%203.htm
“Greenpeace and the Chemtrail Question”
http://www.holmestead.ca/chemtrails/r+z-gp.html
Artikel auf consumerhealth.org zu Mikroben in Chemtrails
http://www.consumerhealth.org/articles/display.cfm?ID=20000830164825
Der „Space Preservation Act of 2001“
http://www.fas.org/sgp/congress/2001/hr2977.html
Autor: Timo Essner am 19. Mai 2010 08:07, Rubrik: Geoengineering,
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Nun wenn die Bevölkerung ENDLICH offiziell in Kenntnis gesetzt wird, gibt es ja auch ENDLICH einen aktiv legitimierten Verfahrenspartner während eines wohl langwierigen juristischen Prozesses.
Deshalb wird es wohl kaum zu einem “In Kenntnis setzen” kommen, vielmehr wird die Strategie während des Kalten Krieges fortgesetzt: Gibt’s nicht!