Ein Schritt in Richtung Energiewende
Ein Teilerfolg ist bei der Umsetzung der Energiewende erzielt worden. Während in den vergangenen Wochen immer mehr die negativen Schlagzeilen die Medien dominiert hatten, kommen jetzt aus dem Norden Deutschlands endlich einmal wieder gute Nachrichten. Der umstrittene Ausbau des deutschen Stromnetzes durch den Netzbetreiber Tennet scheint endlich begonnen zu haben. In Schleswig-Holstein konnte der Konzern nun erfolgreich abgeschlossene Arbeiten an der Höchstspannungsleitung von Büttel zum Umspannwerk in Wilster vermelden. Bereits Ende dieser Woche will der Umweltminister des Landes, Robert Habeck von den Grünen, die Leitung in Betrieb nehmen.
Die Leitung ist zwar nur rund drei Kilometer lang, doch gilt als wichtiger Lückenschluss für die Energiewende. In den kommenden Jahren will der Betreiber Tennet in Deutschland mehr als 500 Kilometer neue Leitungen bauen, um die Offshore Windparks in der Nordsee mit dem Festland zu verbinden. Der Strom, der auf hoher See produziert wird, soll dann als Drehstrom auf eine Tennet-Plattform geleitet werden, wo er in Gleichstrom umgewandelt und zur Konverterstation Büttel transportiert wird. Daraufhin wird der Strom wieder in Drehstrom umgewandelt und kann ins Höchstspannungsnetz eingespeist werden.
Wie es mit den Tennet Projekten weitergeht und ob der Konzern das Großprojekt der Energiewende tatsächlich stemmen kann, wird sich wohl erst in den nächsten Jahren zeigen, doch dieser Teilerfolg verspricht zumindest schon einmal, dass der richtige Weg eingeschlagen worden ist.
Autor: admin am 28. Jul 2012 15:19, Rubrik: Aktuelle News, Energiewende,
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