Größte Windkraftanlage der Welt – die E-126
Im Jahr 2009 hat die Windenergie 3% des europäischen Stroms gedeckt. Anders ausgedrückt, die Windräder haben so viel Strom produziert wie ungefähr 10 Kernkraftwerke.
Die derzeit größte Windkraftanlage der Welt ist die E-126 der Firma Enercon.
Nennleistung:
Bislang lag die Nennleistung der E-126 bei 6 MW. Aber die ENERCON Forschungs- und Entwicklungsabteilung Wobben Research & Development (WRD) hat herausgefunden, dass mit wenigen Änderungen die E-126 auch mit 7,5 MW sicher betrieben werden kann. Diese Änderungen beinhalten die Anpassung des Maschinenbaus an Lastannahmen für Standorte mit stärkeren Turbulenzen und die Optimierung der Generatorkühlung.
Dadurch ist die E-126 nicht mehr nur für IEC Windklasse IC (der Buchstabe steht für die Turbulenzklasse), sondern auch für die WK IA und IB geeignet.
Rotor: 127m Durchmesser
Triebstrang: Der Generator (Synchrongenerator) der E-126 ist getriebelos. Dabei fahren Elektromagneten mit einer Geschwindigkeit zwischen 30-40 Km/h an den Wicklungen vorbei und produzieren so die elektrische Energie. Die Anlage arbeitet Drehzahlunabhängig und ist weniger störanfällig.
Nabenhöhe: 135m auf Stahlbetonturm (2800t Gewicht) mit 131m Höhe und 35 Ringen mit einem Durchmesser von 16,5m
Gesamthöhe: 198,5m
Zurzeit sind 15 Windkraftanlagen des Typs E-126 errichtet (zur Übersicht, Stand April 2010).
Im Moment entsteht im belgischen Estinnes ein Windpark der Superlative bei dem insgesamt 11 Windkraftanlagen des Typs E-126 errichtet werden sollen.
Zunächst wurde das Fundament mit einem Gewicht von 3500t aus hochfesten Stahlbeton (1400m³) fertiggestellt. Anschließend wurde mit dem Turmbau begonnen. Dazu wurden im Vorfeld Schalen aus Stahlbeton gegossen, die 3 Wochen aushärten mussten. Im Anschluss wurden dann auf der Baustelle jeweils 3 Schalen zu einem Ring verschraubt. Insgesamt 35 dieser Ringe (Durchmesser: 16,5m) bilden den Turm der eine Höhe von 130m hat und ein Gewicht von 2800t. Nachdem der Turm errichtet wurde konnte das Team mit Bauleiter Stefan Behrends beginnen das Maschinenhaus mit dem größten mobilen Kran der Welt an seine vorgesehene Position zu heben. Das Maschinenhaus hat ein Gewicht von 120t, aber für den Raupenkran dessen Aufbau 3 Wochen gedauert hat verlief die Positionierung ohne Probleme. Nachdem auch der Generator mit seinen 220t sich an seinem Platz befand, konnte das Team beginnen den Rotor inkl. Nabe zu montieren. Zum Schluss wurden noch die Flügel aus Glasfaserverbundwerkstoffen befestigt. Die Nabe und die Flügel haben ein Gesamtgewicht von 320t.
Damit hat die E-126 ein Gewicht von 7000t und kostet 11 Millionen Euro, produziert aber zwischen 15-18 Mio. kWh pro Jahr und stellt so Strom für 15-18000 Haushalte bereit.
Ich kann euch nur empfehlen diese tolle Reportage zuschauen: http://wstreaming.zdf.de/3sat/veryhigh/100111_grenzenlose_windkraft_hitec.asx
Wenn euch das Thema interssiert dann könnt Ihr gerne hier mit diskutieren: http://www.energie-foren.de/energieforum/viewtopic.php?p=426#426
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Enercon#E-44
http://wstreaming.zdf.de/3sat/veryhigh/100111_grenzenlose_windkraft_hitec.asx
ENERCON Magazin für Windenergie, Ausgabe 01/2010 Seite 8
Fotos: zur Verfügung gestellt von Jörg Johannsen, vielen Dank!
Autor: admin am 1. Feb 2010 13:20, Rubrik: Windenergie,
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Moin, moin, zur größten Windkraftanlage habe ich hier eine Ergänzung. http://www.aufkurs88.com/2010/03/17/%E2%80%9Ethe-strata%E2%80%9C-mit-eingebauter-windturbine/ Dies Teil steht mitten in der Stadt und versorgt so ein Teil des Bürohauses
[...] größte Windkraftanlage der Welt die E-126, wir haben im Energie Blog schon darüber berichtet (zum Artikel), hat eine Leistung nach Anpassung von 7,5 MW. Folglich müssten ungefähr 2427 Windkraftanlagen [...]
Schöne Fotos und toller Artikel
[...] [...]
Leider sind die Windräder nicht in ausreichender Höhe, in der Erdwirbelzone, plaziert. Nur dort ist der Dauerbetrieb möglich, weil es da nie an Wind fehlt.
Wieviel MW könnte man in dieser Höhe produzieren?
Wie lange dauert es noch um für Windräder entsprechende Radnabenhöhen (ca. 360m) zu erreichen?
wind räder ist eine gute nutzung für die umwelt
wenn mann noch 10 -20 e maqcht reicht das für gaqns deutschland aus
aber keiner macht das
wo finde ich die Definition für folgenden Begriffe:
Windzone (DiBt): WZ III
Windklasse (IEC): IEC/NVN IA
Vielen Dank!
17 AKW (AtomKraftWerke) ersetzbar ?
115% Windstrom, Kohle-KW und CO2 Verpressung unnötig !
I. Die großen WindKraftAnlagen (WKA), die es seit 2008 gibt, mit Rotordurchmesser 126m, erzeugen mit Abstand am billigsten Strom zu 2,6-3,0 Cent/ kWh. 10 rotieren in Dtl., davon 2 in Hamburg, wo jede 17 Mio kWh/ annum erzeugt, 11 in Belgien/ Estinnes, wo jede 20 Mio kWh/ a erzeugt. D.h., 352 WKA, wie in Belgien würden 7,04 Mrd. kWh/Jahr als Jahressumme erzeugen, d.h., soviel wie das AKW ISAR I, das am 16.3.11 auf politische Weisung hin abgeschaltet worden ist.
CSU Söder log bereits im Fernsehen, es seien 1000 WKA nötig, um ISAR 1 per Windkraft zu ersetzen.
Richtig ist: Es wären 414 WKA nötig, mit den Winden Hamburgs, um die Jahressumme (7,04 Mrd kWh/a) des WKA ISAR I zu ersetzen bzw. 469 WKA mit den Winden in der Oberpfalz u. den meisten übrigen windhöffigen Stellen Bayerns. Da Bayern, das flächengrösste Bundesland, bislang nur 365 WKA zugelassen hat, [Bundesweit rotieren 21400 WKA (!)], würden die 365 WKA mit weiteren 35 WKA, (126 m Rotor – Ø =126m, Höhe Nabe HN= 135m), prompt ISAR I ersetzen.
II. Aber, die 17 AKW sind eigentlich schon ersetzt, denn: Es geht ohne die 23,3 % Atomstrom der 17 AKW, weil: Diese sind bereits um 1,2% überkompensiert, da die Bürger 2009 7,6 % Strom sparten i. Vgl. zu 2008 und inzwischen 16,9 % Strom regenerativ erzeugt wird. Trotz 8 abgeschalteter AKW seit der Japan- Atom-Katastrophe, muss Dtl., entgegen aller Lügen, keinen Strom zukaufen; es wurden auch vor Abschaltung der 8 AKW an einzelnen Tagen 2500 MWh zugekauft, aus „Spotmarkt-Gründen“, wo Strom eben gerade billiger zu haben war. 2500 MWh kosten, in „teuren Stunden“ um die 60 Euro/ MWh; d.h. 150.000 Euro am Tag, während man allein von einem AKW 1 Mio Euro/ Tag einnimmt.
III. Obwohl E.ON an Englands Küsten Milliarden in Windkraft investiert, redet Eon-Chef Wagenhäuser im Interview in der Süddeutsche Zeitung am 13.4.11 Deutschland nicht über Wind, (Da die Interviewerin, wohl mangels Wissen, unfähig war, nachzuhaken) sondern lieber darüber, mittels
CCS – als LÖSUNG ? CO2 in Erdkavernen komprimieren ?
Carbondioxid-Capture-Storage [CCS], d.h. CO2 in Erdkavernen zu verpressen, die Kohlekraftwerke wieder salonfähig zu machen, [Obwohl per EU-Beschluss Kohlestopp für 2018 gilt] und obwohl dann mindestens doppelt so teuer (6 Cent/ kWh) und viel dreckiger Strom erzeugt würde. [Wind-kWh-Erzeugungskosten = nur 2,6-3,6 Cent/ kWh mit den großen WKA- bei 8 g CO2/kWh, jedoch Braunkohle 1153 g CO2/kWh.].
IV: Das unglaubliche Windpotenzial von 115 %, (Lt. Studie des Fraunhofer-Inst. IWES von 2011 = 65% von Landwind, wenn nur 2 % der Landfläche Dtl.`s verwendet werden, wo darunter die Kühe grasen können. Lt. Universität Kassel 50% aus Seewind, interessierte ihn im Interview nicht, obwohl CO2 erst gar nicht entstehen würde!
V. Flauten-Kompensation: Das Szenariums des Bundesministerium Umwelt für 2020, (damals unter Trittin), errechnete folgende, jederzeit zuschaltbare Leistungen zum Überbrücken, [In %]: Aus Biomasse (Vor allem Holz) 16, Biogas 9, GuD (Gas und Dampfkraftwerke) 25 für 60 Jahre, Geothermie 4 = 54%.
VI. Pumpwasser-Speicher-Werke (PSW)
Ferner sind für Flauten nach meiner Berechnung noch ca. 20 Pumpwasser-Speicher-Werke (PSW) der Leistung 1400 MW nötig. Eines ist in Atdorf, Südschwarzwald geplant, wird aber vom BUND abgelehnt, weil 40 Pflanzenarten gefährdet seien. Ca. 20 solche wären in Dtl. nötig, um die 54% der obig genannten, spontan zuschaltbaren Leistungen zu ergänzen, um die zeitweise großen Lastschwankungen von 28 GW (entspricht der Momentanleistung von 23 AKW), zu kompensieren.
VII. BUND auf irrationalen Wegen: Seit jeher bekämpft der Bund-Naturschutz Deutschlands Windkraft-Anlagen (WKA) und neuerdings, (seine Blamage mit dem größtem Irrationalismus), die sein AUS bedeuten könnte: Er lehnt, weil Pflanzenarten gefährdet seien, PSW ab, aktuell z.B. das PSW in Atdorf / Südschwarzwald. 20 PSW könnten spontan 28 GW für 10 h erzeugen, soviel, wie 23 AKW und 16400 der größten WKA für 10 Stunden überbrücken.
VIII. Lastmanagement: Ferner können Lastspitzen signifikant durch Lastmanagement (Smart Grid) gesenkt werden, indem Millionen Waschmaschinen, hunderte Kühlhäuser, viele Edelstahl-, Aluminium- und Siliziumschmelzen nur in Stunden billiger Windstromüberschüsse per Netzsignal eingeschaltet werden, nebst dem Laden (in 2020) von ein paar Millionen E-Autos.
Es gibt keine Ausreden mehr, denn Öl, Erdgas, URAN sind in 40 Jahren zu Ende u. Kohle in 112 -240 Jahren, wie selbst die Geologen der Ölkonzerne nicht mehr leugnen können, lt. denen es 17 Jahre länger reicht.
VIII. QUANTENSPRUNG :
115% Windkraft wäre mit den besagten 54% und 20 PSW am ökologischsten, billigsten und die unstete Windkraft würde mit PSW + Lastmanagement zu einer steigen Größe, würde sogar fähig sein, kontinuierlich Grundlast zu decken.
IX: Allgemeinrecht geht über Einzel-Ästhetizismus:
Wer sich dem unglaublichen Windpotential (115%) verweigert, nur weil er keine Masten sehen will- der hat kein Recht, unseren Lungen u. Wäldern (Bin Waldbesitzer) Ruß, Schwefel, Nadelverätzungen u. Lungenkrebs zu oktroyieren ! 20.4.2011, Dr. No
Hallo Dr. No,
in einer Sache stimmen wir überein, Kohle und Kernspaltung sind keine zukunftsfähigen Energiequellen. Ob allerdings Windkraft die Lösung ist, darf bezweifelt werden. Trotz aller Studien. Ich nehme mal Deine Zahlen, da ich nicht extra suchen will: Nehmen wir an wir brauchen durchschnittlich 450 hochmoderne WKA wie die E126 für 11 Mill. Euro das Stück um ein AKW zu ersetzen. Bei 20 AKW (damit es sich einfacher rechnet) sind das schon mal 9000 WKA für knapp 10 Mrd. Euro. Der Aufbau einer Anlage dauert mindestens 1,5 Monate, wenn alles wie am Schnürchen läuft. Selbst wenn demnächst 100 riesige Gleiskettenkrane (die es noch nicht gibt) daran arbeiten, muss noch das Wetter mitspielen. Dann sind es immer noch 135 Monate, also 11 bis 12 Jahre, bis die WKA stehen. In dieser Zeit bricht ein großer Teil der bereits stehenden WKA weg, da wirtschaftlich nicht mehr tragbar und müssen ersetzt werden. Also reichen 9000 neue Anlagen nicht aus. Mit steigenden Strom- und Rohstoffpreisen weit jenseits der Inflation ist zu rechnen, da auch die Netzinfrastruktur deutlich überarbeitet werden muss. Also wird es noch länger dauern und auch deutlich teurer. Die zahlreichen Bürgerinitiativen gegen alles mögliche machen es auch nicht besser. Mein persönliches Fazit: Windenergie ja, aber nicht allein, nicht mit um jeden Preis und auch nicht ohne emotionslose ergebnisoffene Diskussion.
Gruß, der Röhrich