Erneuerbare Energie Nachrichten

Diebe stehlen immer mehr Solaranlagen

Photovoltaik-Anlagen bieten Langfingern eine neue Grundlage, sich ihrer zu bedienen. Immer mehr osteuropäische Diebe haben es inzwischen auf die Solarmodule abgesehen und verursachten im Jahr 2012 einen Schaden in Millionenhöhe. 

Alternative Energie durch Sonnenstrahlung

Solarmodule sind schon seit vielen Jahren sehr beliebt und werden in der heutigen Zeit der Energiewende immer wichtiger. So gibt es etwa nicht mehr nur für den Privathaushalt oder für Firmen einzelne Solaranlagen zu kaufen, wie sie etwa bei http://www.unidomo.eu/ erhältlich sind. Auch die Energieversorger haben schon lange den Trend entdeckt und in entsprechend große Photovoltaik-Anlagen investiert, um so umweltschonend Strom zu erzeugen. Doch immer wieder kommt es vor, dass sich osteuropäische Diebesbanden an den teuren Solarmodulen zu schaffen machen. So richteten sie etwa alleine im vergangenen Jahr einen Schaden an, der auf rund 2 Millionen Euro geschätzt wird. Ein einziges Modul kostet etwa zwischen 300 und 500 Euro. Neue Anlagen können mitunter schnell einen Wert von 3.500 Euro erreichen.

Soko Sonne bringt erste Ergebnisse

Die Polizei hat zur Bekämpfung der Diebstähle von Solarmodulen die Sonderkommission Sonne gegründet. Sie soll effektiver gegen die dreisten Diebstähle vorgehen können. So konnte die Sonderkommission bereits erste Ergebnisse bei ihren Ermittlungen feststellen. Bei den Diebstählen war stets ein identisches Muster erkennbar. Diebesbanden, die überwiegend aus dem osteuropäischen Raum stammen, erkunden unzureichend gesicherte Solarparks und demontieren Solarmodule, verstauen diese in Kleintransportern und verschwinden schließlich in Polen. Meist handelt es sich nicht etwa um einzelne Bauteile, sondern mitunter um etwa 100 Solarmodule inklusive Wechselrichter. Alleine im Jahr 2012 hatte die Soko Sonne dadurch mehr als 60 Einzelfälle bearbeiten müssen.

Gesetzesänderung in Polen Grund für Diebstähle?

Den Diebesbanden, die bisherigen Ermittlungen der Soko Sonne zufolge aus bis zu zwölf osteuropäischen Personen bestehen, wird die Erkundung der Solarparks durch das Internet entsprechend erleichtert. Hier finden sich in der Regel alle wesentlichen Informationen zu den Anlagen. Der rapide Anstieg der Diebstähle könnte möglicherweise mit einer Gesetzesänderung in Polen in Verbindung stehen. Hier ist eine Erhöhung der Vergütung für die Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien geplant.

Um Diebstähle von Solarmodulen aus Solarparks zu vermeiden, ist es zwingend erforderlich, die Anlagen entsprechend abzusichern. So hat etwa die Juwi-Holding ein russisches Militärgelände mit einer 70-Megawatt-Solaranlage errichtet, die sowohl durch Wachpersonal als auch durch elektronische Sicherungsanlagen geschützt wird. Auch eine elektrische Leistungsprüfung der Felder ist hier vorhanden.

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