Erneuerbare Energie Nachrichten

Archiv der Kategorie ‘Fossile Energieträger‘

Der ewige Dissens

Der Kohleausstieg ist ein heikles Thema. Gerade die Bundesländer, deren Wirtschaft immer noch zu einem Großteil von der Kohleindustrie zehrt, halten erfahrungsgemäß wenig vom Abschied von der Kohlekraft. Es überrascht daher wenig, dass der neueste Vorschlag für den Kohleausstieg bis 2040 wieder einmal für Unmut bei den „Kohleländern“ sorgt. So kam der Vorschlag des Think-Tanks Agora Energiewende vor allem beim brandenburgischen Minister für Wirtschaft und Energie Albrecht Gerber schlecht an. Den ganzen Beitrag lesen »


Fallende Gaspreise kommen nicht beim Verbraucher an

Seit Jahren sinken die Beschaffungspreise für Gas auf den Weltmärkten. Grund ist vor allem ein Überangebot im Zuge des Fracking-Booms in den USA, wodurch das Land selbst zu einem der weltweit größten Gasproduzenten aufgestiegen ist. Der deutsche Verbraucher merkt davon bislang noch nichts. Laut einer Studie im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion haben die deutschen Gasversorger die gefallenen Beschaffungspreise nicht an die Kunden weitergegeben. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) weist allerdings daraufhin keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Denn insbesondere der Strompreis hängt nur zu einem Teil von den eigentlichen Beschaffungskosten ab, hinzukommen Netzentgelte, Steuern und andere Abgaben. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Daniel Reissmann, 29. Dez 2015, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


EON bei der Sanierung: Verkauf der norwegischen Öl- und Gasfelder

Die Energiewende hat insbesondere die großen Energiekonzerne hart getroffen. RWE, EON und Vattenfall befinden sich deshalb gerade in einer einmaligen Umstrukturierung. Dies bekräftigt auch der neueste Verkauf von EONs Gas- und Ölfeldern in Norwegen an den russischen Ölmagnaten Michail Fridman. Die Felder verkauft EON nicht, weil sie unrentabel wären sondern aus Sanierungsgründen. Immerhin hat der Energieriese Schulden in Höhe von 29 Milliarden Euro angehäuft. Diese, so die Strategie des Konzerns, müssen mit der Umstrukturierung des Unternehmens reduziert werden um auch mit den neuen Geschäftsmodellen konkurrenzfähig zu bleiben. Den ganzen Beitrag lesen »


Schwere Krise beim Energiekonzern RWE

117 Jahre, so lange existiert RWE bereits. Gegründet als Essener Stadtwerk gelang es dem Unternehmen schon in den ersten Jahren rasch zu einem überregionalen Energieversorger anzuwachsen.  Damals profitierte RWE vom Steinkohleabbau im Ruhrgebiet der es ermöglichte, dass man den Strom günstig anbieten konnte, da beispielsweise hohe Liefer- oder Zollkosten nicht einberechnet werden mussten. Seit dem Jahrtausendwechsel ist das Unternehmen zu einem europaweit tätigen Großkonzern aufgestiegen. Doch nun kriselt es beim Energieriesen, Experten sprechen sogar von der schwersten Krise in der langen Geschichte des Unternehmens. EON hat es vor gemacht, nun denkt auch RWE an einem massiven Konzernumbau. Den ganzen Beitrag lesen »


Wann kommt der Kohleausstieg?

Die Bundesregierung hinkt ihren eigens gesetzten Klimazielen bisher weit hinterher. In den kommenden fünf Jahren soll der Ausstoß von Treibhausgasen um 150 Millionen Tonnen reduziert werden, bis 2050 sollen 700 bis 800 Millionen Tonnen erreicht sein. Alles unter dem politischen Klimaschutzziel, was da heißt, 40 Prozent weniger CO2-Emissionen im Jahr 2020 im Vergleich zu 1990. Bis 2050 soll sogar weitgehende CO2-Neutralität erreicht sein. So ambitioniert die Ziele, so wenig konsequent die politischen Maßnahmen zur Umsetzung dieser. Gerade beim Thema Kohleausstieg tut man sich schwer, allen voran das zuständige Ministerium für Wirtschaft und Energie. Doch wie sollen die hoch angesetzten Ziele sonst erreicht werden? Sind Klimaschutz und Kohlekraft miteinander vereinbar? Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Daniel Reissmann, 30. Jun 2015, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


Blockheizkraftwerke schenken Wärme und Strom

Blockheizkraftwerke gehören den den modernsten Methoden, sich erneuerbare Energien zu Nutzen zu machen und diese in Form von Strom und Wärme in den Haushalt einzubringen. Was im Kleinen funktioniert, das geht natürlich auch in größeren Hotels, Krankenhäusern und vielem mehr. Je größer die Anlage, desto höher ist natürlich auch der Ertrag. Blockheizkraftwerke bedienen sich dabei einer ausgefeilten Technik. Damit jederzeit Energie zur Verfügung steht und keine Versorgungslücke entsteht, kommt hier das Prinzip der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz. Dabei verwertet ein Wärmetauscher die entstandenen Abgase und wärmt dadurch das Heizwasser und Brauchwasser auf. Das geschieht in einer Art geschlossenem Kreislauf. So geht keine Energie verloren und das vollkommen unabhängig von Sonnenschein, Wind- oder Wasserkraft. Ein Vorteil gegenüber anderen Methoden zur Nutzung erneuerbarer Energien. Den ganzen Beitrag lesen »


Fracking – Wie hoch ist die Gefahr wirklich?

Es ist still geworden um das Thema „Fracking“, doch es ist immer noch nicht völlig vom Tisch. Im Gegenteil, momentan kursiert ein Gesetzesentwurf für die Fracking-Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten durch den Deutschen Bundestag. Zuletzt hat sich Widerstand in der SPD-Bundestagsfraktion gegen den Entwurf formiert. Zeit, das Thema Fracking etwas näher zu beleuchten. Wie hoch ist die Gefahr für das Grundwasser? Bringt es energiewirtschaftlich wirklich einen Vorteil oder bremst es sogar die Energiewende aus? Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Daniel Reissmann, 9. Dez 2014, Rubrik: Allgemein, Fossile Energieträger, Gas, 1 Kommentar


Radikalumbruch – Eon verabschiedet sich vom bisherigen Kerngeschäft

Es ging wie ein Lauffeuer durch die Medien. Die radikale Entscheidung des Energieriesen Eon sich vom Geschäft mit den fossilen Energieträgern und der Atomkraft zu trennen, kam vor allem für die allgemeine Öffentlichkeit sehr plötzlich und unvorhergesehen. Laut eigenen Angaben, reagiert der Konzern damit auf die neuen Herausforderungen im Zuge der Marktdurchdringung durch die erneuerbaren Energien. Schon seit geraumer Zeit sinkt durch die Zunahme des Anteils von Regenerativstrom auf den Großhandelsmärkten der Preis für Börsenstrom. Eons konventionelle Kraftwerke werden damit zunehmend unrentabel. Eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung also? Zumindest teilweise, denn völlig möchte Eon nicht auf das Geschäft mit den konventionellen Energien verzichten, diese Sparte soll ausgelagert werden. Daher ist die Entscheidung eher strategischer Art, denn somit leidet keine Sparte intern unter der Dominanz der anderen. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Daniel Reissmann, 5. Dez 2014, Rubrik: Aktuelle News, Energiewende, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


Der Konflikt mit Russland und die energiepolitischen Konsequenzen

Momentan wird kaum einem globalpolitischen Thema in Deutschland so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem Konflikt der westlichen Staaten mit Russland. Deutschland spielt in diesem Konflikt aufgrund der wichtigen Rolle in Europa, historischer Ereignisse und der geopolitischen Lage eine zentrale Rolle. Auch die Energiewirtschaft blickt gebannt auf die Auseinandersetzung, denn bis jetzt ist noch nicht geklärt welche Rolle Russland, als Rohstoffexporteur, künftig einnehmen wird. Eines ist relativ sicher, ohne russische Gaslieferungen wird auch Deutschland energiewirtschaftlich ins Schwanken geraten. Doch welche Alternativen sind denkbar? Wie drängend ist eine Energiewende und zumindest annähernde Unabhängigkeit von ausländischen Energierohstoffimporten unter diesen Bedingungen? Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Daniel Reissmann, 26. Nov 2014, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, Gas, Kommentare schreiben


Deutschland und die Braunkohle: Ein Drahtseilakt

Seit jeher existieren in Deutschland verschiedene Braunkohlereviere, die maßgeblich von der Wirtschaftskraft im Zuge des Braunkoheleabbaus und der Verwertung des Rohstoffs abhängig sind. Besonders bekannt ist das Braunkohlerevier in der Lausitz sowie die Gebiete in Mitteldeutschland rund um Leipzig und Halle. Die jüngsten Ereignisse beim Energiekonzern Vattenfall treiben vielen Politikern in Brandenburg und Sachsen nun die Sorgenfalten ins Gesicht. Wie ist die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung aufrecht zu erhalten, wenn die Braunkohle als wesentliche Triebkraft der regionalen Wirtschaft entfällt? Diese und andere Fragen stellen sich nun stärker denn je. Eines ist klar, die Braunkohle wird früher oder später verschwinden.  Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Daniel Reissmann, 6. Nov 2014, Rubrik: Energiewende, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


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