Erneuerbare Energie Nachrichten

Archiv der Kategorie ‘Fossile Energieträger‘

Dalian kommt nach Deutschland — Ölpest in China erreicht die hiesigen Nachrichten

Im Schatten der Ölkatatstophe im Golf von Mexiko geschah nur wenige Wochen nach der Explosion auf der Deepwater Horizon ein weiteres, nicht minder folgenschweres Unglück auf der anderen Seite des Globus:

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Geschrieben von Timo Essner, 18. Aug 2010, Rubrik: Fossile Energieträger, Sonstiges, Kommentare schreiben


Corexit im Meer – die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Als im Golf von Mexiko die Ölbohrplattform Deepwater Horizon explodierte und sank, war eine der Sofortmaßnahmen von BP und der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA die Ausstreuung des Lösungsmittels Corexit.

Kritiker bemängelten dabei vor allem, dass die Sprühmaßnahmen zu spät durchgeführt wurden und die Ausbringung des Corexit teilweise wirkungslos war, da der Ölteppich bereits zu weit ausgebreitet und schlichtweg zu dünn war, damit die Chemikalie voll zum Einsatz kommen konnte. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Timo Essner, 13. Aug 2010, Rubrik: Fossile Energieträger, Sonstiges, 1 Kommentar


Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Die Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko belaufen sich für BP bereits auf 6,1 Milliarden Dollar – erste Milliardenentschädigungen werden überwiesen

Dass die Kosten für die mittlerweile größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA weit über die zunächst  von BP veranschlagten Schätzungen hinausgehen würden, dürfte für die Wenigsten, die die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko und deren Folgen in den letzten Wochen und Monaten beobachtet haben, eine Überraschung sein. Wie teuer genau die Katastrophe für BP wird ist nach wie vor unklar. Bislang kostete das nach dem Sinken der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im April dieses Jahres  entstandene Leck BP rund 6,1 Milliarden Dollar. Den ganzen Beitrag lesen »


Kurzmeldung zum Golf von Mexiko: Weitere Havarie

Seit die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ mit bis heute rund 6,5 Millionen Barrel Rohöl die schwerste Ölpest durch eine Einzelhavarie verursacht hat und damit das gesamte Ökosystem im Golf von Mexiko langfristig zu verseuchen droht, wird deutlich, dass das Problem der Unsicherheit in der Ölförderung und dem Transport von fossilen Brennstoffen noch lange nicht gelöst ist.

So wurde heute vermeldet, dass ein Schleppkahn vor der Küste Louisianas in der Nacht eine Bohrplattform gerammt hat, was wiederum zum Austritt von Öl und Gas zur Folge hatte – allerdings längst nicht in dem Ausmaß der Deepwater Horizon. Der Kapitän des Schleppkahns gab an, die Plattform wäre nicht beleuchet gewesen; Ralph Sina, ARD-Korrespondent in Washington, berichtet indes, dass in der Firma der ehemaligen Betreibergesellschaft im texanischen Houston niemand das Telefon beantwortet.
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Geschrieben von Timo Essner, 28. Jul 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


Steht BP mittlerweile für „Bad PR“?

Etwa drei Monate nach der verheerenden Explosion auf der Ölplattform Deep Horizon im Golf von Mexiko ist das Ausmaß der Kosten, die dadurch auf BP zukommen werden, immer noch nicht abzusehen – es ist durchaus wahrscheinlich, dass diese sogar in den dreistelligen Milliardenbereich gehen. Mindestens genauso verheerend wie der finanzielle Schaden dürfte allerdings der Imageschaden sein, der BP durch die Katastrophe entstanden ist und weiterhin entsteht. Seit Beginn des Unglücks zeigt sich das Krisenmanagement der PR-Abteilung komplett überfordert mit den ständigen Rückschlägen des Ölmultis im Kampf gegen die Ölpest – vor allem angesichts der fragwürdigen Methoden BP’s zur Bekämpfung des Ölteppichs, die unter anderem den großflächigen Einsatz von Chemikalien und das offene Verbrennen von Öl auf dem Ozean beinhalten. Den ganzen Beitrag lesen »


Deepwater Horizon: Der ökologische Super-Gau

Als im April die Bohrplattform Deepwater Horizon des Betreibers Transocean in Brand geriet, explodierte und sank, war selbst den Managern des verantwortlichen Ölkonzerns BP schnell klar, dass sich das Szenario wahrscheinlich zur schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der Ölförderung und seit der Havarie der Exxon Valdez 1989 auswachsen würde.
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Geschrieben von Timo Essner, 21. Jul 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, Kommentare schreiben


BP Aktuell: Fortschritte, aber noch keine Entwarnung

Die provisorische Absaugvorrichtung, die am 16. Juli über das Bohrloch im Golf von Mexiko gestülpt wurde, scheint zu halten. Doch obwohl derzeit zum ersten Mal seit Monaten kein weiteres Öl aus dem Leck strömt, kann immer noch keine Entwarnung gegeben werden. BP wird von der US-Regierung dazu angehalten, den Meeresboden über dem Ölfeld weiterhin genau zu beobachten. Den ganzen Beitrag lesen »


Ölpest erreicht nun auch die Küste von Mississippi – die Kosten für BP steigen stetig

Knapp 9 Wochen nach der Explosion auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ des britischen Ölkonzerns BP, dringt das aus dem lecken Bohrloch austretende Öl immer weiter vor. Jetzt hat es offensichtlich bereits die Küsten des US-Bundesstaates Mississippi erreicht. Der Kampf gegen das sich ausbreitende Öl nimmt so immer größere Ausmaße an und verschlingt mittlerweile täglich über 100 Millionen US-Dollar. Insgesamt hat BP bisher 2,65 Milliarden US-Dollar für die Säuberung  der Strände und Schadensersatzzahlungen ausgegeben.

Zumindest eine gute Nachricht lässt sich vom Golf von Mexiko jedoch vermelden. Die Befürchtung, dass  der Tropensturm „Alex“ die Arbeiten zur Eindämmung der Ölpest behindern oder sogar ganz zum Erliegen kommen lassen könnte, scheint sich nicht zu bestätigen. Dieser zog in sicherem Abstand zum betroffenen Gebiet über das Meer nach Mexiko. Dass der Sturm kurzfristig noch die Richtung ändert, kann allerdings nicht ganz ausgeschlossen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von admin, 29. Jun 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, 1 Kommentar


Auffangtrichter konnte neu installiert werden – Öl fließt nicht mehr ungehindert ins Meer

Nach dem herben Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko, gibt es jetzt wieder Positives zu vermelden. Der Ölauffangtrichter an dem lecken Bohrloch, der nach einem Zusammenstoß mit einem Unterwasserroboter über mehrere Stunden entfernt werden musste, konnte wieder erfolgreich installiert werden. Über einige Stunden hinweg konnte das Öl jedoch wieder ungehindert in den Golf von Mexiko fließen.

Pro Tag fängt der Trichter rund 25.000 Barrel Öl (etwa 4 Millionen Liter) ab, die dann in Frachter an der Meeresoberfläche gepumpt werden. Dennoch fließt der größte Teil des austretenden Öls weiterhin ins Meer. Durch die immensen Ölmengen, die frei ins Meer gelangen können, steht nicht nur die Existenz von Fischern und von der Tourismusbranche auf dem Spiel, sondern auch das empfindliche Ökosystem rund um den Golf von Mexiko wird nachhaltig geschädigt. Schon jetzt sorgt das, nach dem Sinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ des britischen Konzerns BP, entstandene Leck für die größte Umweltkatastrophe in der US-Geschichte. Bis das Leck endgültig gestopft werden kann werden noch Monate vergehen und viele weitere Millionen Liter Öl ins Meer fließen. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von admin, 26. Jun 2010, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger, 1 Kommentar


Ölpest Ägypten – Die ägyptische Regierung schweigt

Während die Weltöffentlichkeit bisher hauptsächlich auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fokussiert ist, gab es im Roten Meer bereits den nächsten Ölunfall. Bereits seit letzter Woche tritt aus einer Bohrplattform im Roten Meer, direkt vor der Küste des ägyptischen Badeortes Hurghada ungehindert Öl aus. Gefahr sieht die Vereinigung zum Umweltschutz in Hurghada (HEPCA) besonders für die vom Tourismus noch unerschlossenen  und oft gänzlich unberührten Inseln im Roten Meer. Dort könnten nun etliche Tiere dem Öl zum Opfer fallen.

Die Verschmutzung der Urlaubsstrände hält sich offenbar noch in Grenzen. Innerhalb weniger Tage sollen diese nach Angaben der Regierung wieder gereinigt sein. Den ganzen Beitrag lesen »


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