In vielen Haushalten gibt es Stellen, an denen Energie gespart werden kann, an die man aber nicht im ersten Moment denkt. Zu solchen versteckten Stromfressern gehören zum Beispiel auch Laserdrucker, die mittlerweile nicht nur in Büroräumen mit hohem Druckaufkommen genutzt werden, sondern auch Einzug in viele Privathaushalte gehalten haben. Im Druckbetrieb zieht der Großteil der Laserdrucker 300-500 Watt, in einem Test hat PC-Welt sogar Leistungsspitzen von über 800 Watt festgestellt. Hinzu kommt bei Laserdruckern meist eine Aufwärmphase, die das Gerät benötigt um druckbereit zu werden – auch hier wird zusätzlich Strom verbraucht, wenngleich die Werte je nach Modell stark schwanken. Den ganzen Beitrag lesen »
Zwei wichtige Aufgaben, die Gemeinden in Deutschland heute erfüllen müssen, sind die deutschen Klimaziele bis 2020 und der Zwang zum Geldeinsparen. Auf den ersten Blick zwei sehr gegensätzliche Ziele – doch es gibt Wege, wie sich beides durch kluge Vorgehensweise vereinbaren lässt. Der soziale Wohnungsbau beispielsweise ist ein wichtiges Stellrad, an dem die Gemeinden drehen können. Der soziale Wohnungsbau ist einerseits eine große und wachsende Kostenstelle in den Gemeindehaushalten. Die große Mehrzahl der Bewohner bezieht Unterstützung sei es durch Wohngeld oder durch eine völlige Übernahme der Kosten der Unterkunft im Rahmen des SGB II.
Andererseits wird in Wohngebäuden neben Kosten auch CO2 produziert und hier ist der Punkt, an dem sich Kostensenkung und die Erfüllung der Klimaziele vereinbaren lassen. Den ganzen Beitrag lesen »
In einem Interview ließ US-Präsident Barack Obama seinem Zorn über den Bohrinsel Betreiber BP freien Lauf. Nach eigenen Aussagen hätte er BP Chef Tony Hayward schon längst gefeuert. Zudem wolle er endlich wissen, wem er für größte Umweltkatastrophe in der US-Geschichte „in den Arsch“ treten kann.
Nachdem vor über 50 Tagen die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ nach einer Explosion gesunken ist, gelangen durch ein leckes Bohrloch täglich mehrere Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Es ist BP vor einigen Tagen zwar gelungen eine Absaugglocke über dem Bohrloch zu installieren, allerdings kann damit bisher nicht mehr als die Hälfte des austretenden Öls abgefangen werden. Das Austreten des Öls vollständig zu stoppen erscheint erst in einigen Monaten realistisch und ist keinesfalls sicher. Derweil nimmt das Ausmaß der Katastrophe immer weiter zu. Tiere verenden im Ölteppich, die Verschmutzung der Küsten nimmt zu, vielen Fischern wird die Existenz geraubt, die Schäden gehen in die Milliarden. Den ganzen Beitrag lesen »
Als Primärenergiebedarf wird beim Energiesparhaus der Bedarf an Energie bezeichnet, der pro Quadratmeter über ein Kalenderjahr neu zugeführt werden muss. Er darf bei der Klassifizierung als Energiesparhäuser den Wert von siebzig Kilowattstunden nicht überschreiten. Die Zufuhr an Heizenergie muss immer den Verlust ausgleichen, der beim Transport der Energie, deren Verteilung und Bereitstellung entsteht. Hinzu kommen die Verluste, die durch Fluktuationen zustande kommen. Den ganzen Beitrag lesen »
Die Kraft der Sonne nutzen, um eine Kühlung zu erreichen – das klingt nicht unmittelbar naheliegend oder schlüssig.
In Zusammenarbeit mit der Firma für Kühlgerätetechnik SorTech und dem Solarmodulhersteller Solvis hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) nun ein Kühlsystem zur Marktreife entwickelt, das einerseits eine enorme Stromersparnis im Vergleich zu marktüblichen Klimaanlagen mit sich bringt, als auch auf den Einsatz von giftigen Chemikalien völlig verzichtet: Den ganzen Beitrag lesen »
LED – energieeffiziente Alternative zur geliebten Glühbirne
Als das EU-Parlament die Glühbirne per Gesetz vom Markt verbannte, ging ein Aufschrei durch Europa. Viele Kritiker verwiesen darauf, dass keine adäquate Alternative verfügbar wäre. Die sogenannten Energiesparbirnen sind zwar deutlich günstiger im Verbrauch, im täglichen Gebrauch jedoch zeigen sie sich nur eingeschränkt tauglich: Die Lichtqualität ist deutlich anders und erreicht nicht dieselben Werte wie die klassischen Leuchtmittel, darüber hinaus ist die Benutzbarkeit bei kurzem Betrieb – etwa im Badezimmer oder in Kellern – unbefriedigend, da die Aufwärmzeit bis zur vollen Leistung bis zu zwei Minuten dauern kann. Außerdem verlieren die Röhren in den Energiesparbirnen mit zunehmender Lebensdauer an Lichtstärke, sind wegen dem enthaltenen Quecksilber stark umstritten und aufgrund der elektronischen Komponenten sehr aufwändig in der Entsorgung. Den ganzen Beitrag lesen »
Das Wohnzimmer aus der Luftfahrtforschung: Die Klimatapete
Maßnahmen am Bau, die den Verbrauch an Energie langfristig einsparen, werden immer populärer: Erstens weil sie von staatlicher Seite weitgehend gefördert werden. Zweitens weil die Erkenntnis in der breiten Bevölkerung angekommen ist, dass energieeinsparende Maßnahmen aus ökologischen und sozialen Gründen notwendig sind. Und drittens, weil sich die Energiepreise in Deutschland seit 2000 nahezu verdoppelt haben – Energie sparen heißt, bares Geld zu sparen. Den ganzen Beitrag lesen »