Archiv der Kategorie ‘Atomenergie‘
Nach wie vor ist eine gemeinsame Linie in der Regierung was die zukünftige Energiepolitik betrifft nicht in Sicht. Neuer Streitpunkt, neben der geplanten Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und der Einführung der Brennelementesteuer, ist nun ein möglicher Zusatzbeitrag für die vier großen Energieriesen RWE, EnBW, Vattenfall und E.on, der ausschließlich für die erneuerbaren Energien verwendet werden soll. Den ganzen Beitrag lesen »
Kanzlerin Angela Merkel fordert einen zusätzlichen Beitrag der Atomindustrie für den Ausbau der regenerativen Energien Im Streit um die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke bleibt Angela Merkel weiter hart und bekräftigt ihren Standpunkt. Den ganzen Beitrag lesen »
Bundesumweltminister Norbert Röttgen ist in den letzten Monaten wohl die umstrittenste Figur in der Bundesregierung. In seiner Funktion als Umweltminister stellte er sich immer wieder gegen zu lange Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke und machte sich für gesteigerte Investitionen in regenerative Energien stark, was ihn des Öfteren in die Kritik diverser Parteifreunde brachte. Den ganzen Beitrag lesen »
Atomausstieg versus Laufzeitverlängerung Atomkraftwerke
Die Debatte um den geplanten Atomausstieg und eine eventuelle Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke um einige Jahre findet längst nicht nur in der Regierung selbst statt. Während Angela Merkel entschieden am geplanten Atomausstieg festhält und sich besonders Bundesumweltminister Norbert Röttgen in seiner Funktion als Umweltminister als „grüner“ CDUler profiliert hat, macht die Industrie immer mehr gegen den geplanten, vorzeitigen Atomausstieg mobil. Den ganzen Beitrag lesen »
Sehr treffend betitelte die Tageszeitung „Welt“ ihren Beitrag zum sogenannten Kompromissangebot der Atomindustrie „ein unmoralisches Angebot“:
Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Politiker mehrerer Fraktionen am Dienstag berichtete, bieten die vier marktdominierenden Energiekonzerne der Bundesregierung derzeit etwa 30 Milliarden Euro als „Ausgleichszahlung“ für die Entsorgung bzw. Endlagerung des Atommülls im Rahmen des ursprünglichen Staatsvertrages, der bekanntermaßen die Langzeitlasten der AKW dem Staat und damit den Verbrauchern zu Lasten legt. Im Gegenzug soll die Laufzeit der aktuell 17 in Deutschland betriebenen Kernkraftwerke für die nächsten 12 Jahre festgelegt und garantiert werden.
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Geschrieben von Timo Essner, 16. Aug 2010, Rubrik: Atomenergie, Sonstiges, 1 Kommentar
Die verheerenden Waldbrände in Russland infolge der Dürreperiode sind neuesten Pressemeldungen zufolge weitaus gefährlicher, als zunächst von den offiziellen Stellen zugegeben:
Wald- und Torfbrände
So sind derzeit rund 128 Brandherde aktiv, 600 einzelne Brände wüten in der weiten russischen Steppe und Torflandschaft über ein Gebiet, das sich rund 1500 Kilometer östlich von Moskau bis nach Brjansk rund 200 Kilometer südlich der russischen Hauptstadt erstreckt. Dabei geht die größte Gefahr weniger von den brennenden Mooren aus, die extreme Mengen an giftigen Verbrennungsrückständen aus Fäulnisgasen freisetzen. Den ganzen Beitrag lesen »
Das ist doch wirklich unglaublich:
Da veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung, einst als sauber recherchierendes Blatt bekannt, am 03.08.2010 einen offenen Leserbrief des RWE-Chefs Jürgen Großmann in voller Länge, was an sich ja noch kein Verbrechen ist.
Was jedoch den Inhalt betrifft, überschreiten sowohl Großmann als auch die Verantwortlichen in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung so manche Grenze – wenn nicht rechtlich, so doch zumindest im moralischen Sinne: Schließlich druckte die SZ an diesem Dienstag ungefiltert die längst schon überholten Lügen der Kernkraftlobbyisten, die paradoxerweise noch immer als Argumente für Atomstrom herangezogen werden:
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Der Streit um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke innerhalb der Union scheint kein Ende zu nehmen. Nach dem Wahldebakel bei der NRW-Wahl liegen die Nerven in der CDU/CSU blank. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus forderte Bundesumweltminister Norbert Röttgen jetzt sogar mehr oder weniger direkt zum Rücktritt auf. In Stuttgart sagte er: „Ich bin nicht mehr bereit, die Eskapaden des Bundesumweltministers zu akzeptieren“ und ergänzte wenig später: „Politik ist ein Mannschaftsspiel, und wer Individualsport bevorzugt, der muss sich ein anderes Tätigkeitsfeld suchen.“
Grund für die zornigen Worte des Ministerpräsidenten und für die Aufforderung an Kanzlerin Angela Merkel Röttgen zurückzupfeifen ist die klare Position, die der Umweltminister in der Atomfrage bezogen hat. So äußert er offenen Protest an den Plänen der Regierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke auf bis zu 28 Jahre zu verlängern. Den ganzen Beitrag lesen »
Im fünften Teil der Reihe Atomenergie wollen wir der Frage auf den Grund gehen, wo der Abfall aus den Atomkraftwerken landet, der in den Endlagern und Statistiken oft fehlt. Denn der Kreislauf aller industriell genutzten strahlenden Substanzen ist bei weitem nicht lückenlos:
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Geschrieben von Timo Essner, 11. Mai 2010, Rubrik: Atomenergie, 1 Kommentar
Im vierten Teil der Reihe Atomkraft gehen wir der Frage nach, wie hoch die Gefahr ist, die von der Atomkraft und sonstiger Nutzung von spaltbarem Material für die allgemeine Bevölkerung ausgeht. Dabei wird schnell deutlich, dass die Belastung weitaus höher ist, als mit natürlicher Hintergrundstrahlung zu erklären wäre.
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Geschrieben von Timo Essner, 4. Mai 2010, Rubrik: Atomenergie, 3 Kommentare