Archiv der Kategorie ‘Atomenergie‘
Seit Jahren dauern die Diskussionen zwischen der EU und dem Iran bezüglich einer atomaren Bewaffnung des Landes an. Die Ursache liegt darin, dass Teheran bereits seit 2008 sich weigert Fragen zum Atomprogramm zu beantworten.
Die EU vermutet, dass der Iran intensiv daran forscht, Kernwaffen zu bauen. Unbegründet ist die Vermutung seitens der EU nicht, denn die IAEA (Internationale Atomenergiebehörde) hatte herausgefunden, dass iranische Wissenschaftler bis zum Jahr 2010 an atomaren Sprengkörpern gearbeitet haben.
Nun nimmt der Streit zwischen dem Iran und der EU neue Dimensionen an:
Die EU hat kürzlich ein Import Embargo für iranisches Öl erhoben. Dieses sollte zum 1. Juli 2012 in Kraft treten. Nun aber reagiert der Iran und kommt der EU zuvor: Den ganzen Beitrag lesen »
In Japan stehen insgesamt 54 Atomkraftwerke. Bevor sich die Atomkatastrophe in Fukushima ereignete, bezog Japan 30 Prozent seines Strombedarfs aus Kernenergie.
Zum jetzigen Zeitpunkt, sind es nicht einmal mehr 3 Prozent und in den kommenden Monaten könnten es sogar 0 Prozent werden!
Im Moment sind in Japan noch drei Atommeiler am Netz. Ende April 2012 werden diese zur Wartung abgeschalten und dies würde bedeuten, dass Japan keinen Strom mehr aus eigenen Atomkraftwerken bezieht. Ist in Japan eine Wende abzuzeichnen, der weg vom Atomstrom führt?
Feststeht, dass durch die Abschaltung der japanischen Atomkraftwerke der benötigte Strom anderweitig aufgebracht werden muss. Um den Strombedarf zu decken, wurden stillgelegte Thermalkraftwerke wieder in Betrieb genommen. Hierfür wird Rohöl benötigt, welches den Betreiberkonzernen einiges an Geld kostet. Denn der größte Teil des Rohöls muss teuer importiert werden.
Warum sind in Japan noch so wenige Atomkraftwerke am Netz?
Die Ursache für den jetzigen Zustand liegt darin, dass japanische Atommeiler alle 13 Monate zur Wartung vom Netz genommen werden müssen. Das heißt, sie werden vollständig heruntergefahren und produzieren keinen Strom mehr.
Wenn die Wartung abgeschlossen ist, kann das Atomkraftwerk erst dann wieder ans Netz gehen, wenn die lokalen Behörden ihre Erlaubnis dazu geben. Aber genau dies tun sie im Moment nicht. Den ganzen Beitrag lesen »
Zunächst hatte es große Ankündigungen gegeben. Besonders kurz nach der Katastrophe in Fukushima reagierten Politiker und Betreiber von großen Energieversorgungsanlagen mit Bestürzung und gelobten Besserung. Norbert Röttgen hatte angekündigt, dass bis 2022 alle deutschen Kernkraftwerke vom Netz genommen werden sollten und bis 2050 rund 80 Prozent der verbrauchten Energie aus ökologischen Quellen stammen soll. Die Reaktionen auf diese Aussagen waren unterschiedlich. Wo die einen Wahnwitz vermuten, gaben die anderen begeisterte Standing Ovations. Erst letzten Freitag hatte Röttgen wieder die hohen Energieexperten der Welt zusammen getrommelt und in Bonn offiziell eine weitere Zweigstelle der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (kurz IRENA) eröffnet. Wieder hagelte es Applaus, auch wenn es sich nur um ein paar Büros handelte.
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Seit es in Fukushima die Katastrophe gegeben hat, die viele Kernkraftwerkbetreiber fürchten, plant man die absolute Energiewende. In Deutschland werden bereits große Schritte Richtung Ökostrom und grünen Strom gemacht. Allerdings wurde nun deutlich, dass der Abriss der AKWs einige Unsummen verschlingen wird, die man vorher nicht gedacht hatte. Dabei spricht man von Milliardensummen. Nun ist vor allem fraglich, ob die Betreiber genügend Rücklagen für den Abriss haben. Denn der Abriss wird rund 18 Milliarden Euro kosten. Und das ist lediglich eine Schätzung. Experten gehen von weit mehr als 18 Milliarden aus.
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Einer der größten Industriekonzerne in Deutschland hat nun den kompletten Ausstieg aus der Atomkraft angekündigt. Siemens wird künftig komplett aus dem Atomgeschäft aussteigen und auch geplante Projekte werden gestrichen. Damit will das Unternehmen auf die Forderungen der Regierung und vor allem der Bürger Deutschlands, nach der Katastrophe in Fukushima, reagieren. Das bedeutet, dass sich Siemens nicht mehr an dem Bau von Kernkraftwerken beteiligen will. So sagte Siemens zum Beispiel dem russischen Konzern Rosatom ab und sagte weiter, dass man sich nun nach anderen starken Partnern umsehen werde. Lediglich Kleinteile, wie Dampfturbinen, will Siemens laut Konzernchef Peter Löscher noch liefern.
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Geschrieben von Pencil, 10. Okt 2011, Rubrik: Atomenergie, 1 Kommentar
In der belgischen Wiederaufarbeitungsanlage sind drei Menschen verstrahlt worden. Der Betreiber des Atomkraftwerkes in Dressel teilte allerdings mit, dass keine Radioaktivität ausgetreten sei und die Anlage Belgoprocess vollkommen intakt sei. Bei dem Unfall handle es sich lediglich um einen Plutoniumbehälter, der bei einer Routineuntersuchung auf den Boden gefallen sei. Die Verstrahlten seien Inspekteure von IAEA, einer internationalen Atomenergieorganisation und würden nun untersucht werden. Weiter sagte der Sprecher, dass nur sehr geringe Mengen freigesetzt worden seien. Somit bestehe auch keine Gefahr für Anwohner und Nachbarn oder die Umwelt. Dennoch denken viele an die ersten Aussagen der Betreiber von Tepco.
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Am letzten Freitag den 19.08.2011 gab es ein erneutes Erdbeben in Fukushima. Das Erdbeben welches sich um 14.35 Uhr ereignete hatte eine Stärke von 6,8 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag mitten im pazifischen Ozean in einer Tiefe von 20km.
Als das Beben eintrat ließ die Firma Tepco sofort alle Mitarbeiter aus dem Atomkraftwerk Fukushima abziehen.
Zunächst wurde auch eine Tsunamiwarnung herausgegeben, diese wurde dann aber kurze Zeit später wieder revidiert. Den ganzen Beitrag lesen »
Nachdem der Bundestag und der Bundesrat den Ausstieg Deutschland aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 beschlossen haben hat nun auch Bundespräsident Christian Wulff das Gesetz unterzeichnet.
Damit ist der Atomausstieg Deutschlands offiziell. Nach und nach, spätestens bis zum Jahr 2022, wird ein Kernkraftwerk nach dem anderen vom Netz gehen.
Nach Angaben der Regierung sollen die Energiekonzerne die Kosten für den Rückbau der Kernkraftwerke tragen. Ebenfalls sollen sie die Entsorgung der radioaktiven Abfälle bezahlen. Den ganzen Beitrag lesen »

Tschernobyl - Reaktor 4
Am 26. April 1986 kam es zur Atomkatastrophe im Block 4 des Kernkraftwerkes Tschernobyl. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind von unvorstellbarem Ausmaß. Aufgeführt seien an dieser Stelle die kontaminierten Gebiete, die Auswirkungen auf die Gesundheit aber auch die wirtschaftlichen Folgen.
Auch zum jetzigen Zeitpunkt besteht um den Unfallreaktor eine Sperrzone von 30 Kilometern.
Bisher wurde der Unglücksreaktor durch einen provisorischen, durchlässigen „Sarkophag“ gedeckelt. Nun reichen endlich die Spenden Gelder aus, um den Bau eines neuen Schutzmantels zu beginnen. Man will dieses Bauvorhaben noch in diesem Jahr beginnen und bis 2015 abgeschlossen haben. Die Summe für dieses Projekt beläuft sich auf 740 Millionen Euro. Den ganzen Beitrag lesen »
Der Präsident des Japan Center for Economic Research Kazumasa Iwata schätzt die Gesamtkosten für die Atomkatastrophe in Fukushima auf 71 bis 250 Milliarden Dollar. Diese Schätzung hat er aufgestellt für die kommenden zehn Jahre. Schaut man sich die Zusammenstellung der Kosten im Detail an, ergibt sich folgende Aufsplittung: Den ganzen Beitrag lesen »