Auffangtrichter konnte neu installiert werden – Öl fließt nicht mehr ungehindert ins Meer
Nach dem herben Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko, gibt es jetzt wieder Positives zu vermelden. Der Ölauffangtrichter an dem lecken Bohrloch, der nach einem Zusammenstoß mit einem Unterwasserroboter über mehrere Stunden entfernt werden musste, konnte wieder erfolgreich installiert werden. Über einige Stunden hinweg konnte das Öl jedoch wieder ungehindert in den Golf von Mexiko fließen.
Pro Tag fängt der Trichter rund 25.000 Barrel Öl (etwa 4 Millionen Liter) ab, die dann in Frachter an der Meeresoberfläche gepumpt werden. Dennoch fließt der größte Teil des austretenden Öls weiterhin ins Meer. Durch die immensen Ölmengen, die frei ins Meer gelangen können, steht nicht nur die Existenz von Fischern und von der Tourismusbranche auf dem Spiel, sondern auch das empfindliche Ökosystem rund um den Golf von Mexiko wird nachhaltig geschädigt. Schon jetzt sorgt das, nach dem Sinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ des britischen Konzerns BP, entstandene Leck für die größte Umweltkatastrophe in der US-Geschichte. Bis das Leck endgültig gestopft werden kann werden noch Monate vergehen und viele weitere Millionen Liter Öl ins Meer fließen.
Quellen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,702537,00.html
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-06/oelpest-bp-absaugsystem
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5725616,00.html
Autor: admin am 26. Jun 2010 07:22, Rubrik: Aktuelle News, Fossile Energieträger,
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Naja, mal sehen, in wie weit das nun stimmt. Es wird ja wieder gemunkelt, dass es nicht ganz stimmen sollte. Ich hoffe aber natürlich stark, dass es hier bald eine Lösung gibt!